Interview: "Die #GegenPräsenz"

Eine Familie zieht vor das Verfassungsgericht

Alexandra Jahnz ist Mutter von drei Kindern und wohnt in Köln. Ihr ältester Sohn sollte eigentlich seit Sommer in der Schule sitzen, aber die Medizinstudentin möchte ihrer Familie keiner Gefahr durch das Virus aussetzen. 

Das Land Nordrhein-Westfalen lehnt eine Alternative ab und beharrt auf der Präsenzpflicht. 5.000 € fordert das Land bisher. Kürzlich wurde die Forderung eines weiteren Zwangsgelds von 10.000 €. Andernfalls droht den Eltern Beugehaft. 

Nach zwei gescheiterten Klagen, möchte sich die Familie nun mit einem Eilantrag an das Bundesverfassungsgericht wenden und hat zu diesem Zweck eine Spendenaktion gestartet. Das Ziel: Die Bundesländer sollen während der laufenden Pandemie Alternativen zum Präsenzpflicht und für sichere Bildung umsetzen. Ein Gespräch über die Odyssee der Familie, die Unabwägbarkeiten einer möglichen Viruserkrankung sowie die Erfahrungen mit der Beschulung zuhause.

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