Titelbild: Foto von Jan Fleischhauer von Raimond Spekking, lizensiert unter CC Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0). Foto von Giovanni di Lorenzo von Moritz Kosinsky, lizensiert unter Attribution-ShareAlike 3.0 Germany (CC BY-SA 3.0 DE). Hintergrundbild Pixabay. Bearbeitet von Gunnar Hamann, Ostprog.de und lizensiert unter CC BY-SA 4.0.

Das Ende des »Status quo«-Journalismus

ZEIT für Veränderung, oder weiter Pandemie-Hufeisen-Weitwurf?

Verschiedene Journalist:innen versuchen für Übermedien eine Selbstkritik. Ich versuche mich an einer kritischen Betrachtung der Argumentationen, auch im Hinblick auf meine eigenen Beobachtungen aus der journalistischen Außenseiterperspektive.

Wer hat hier versagt?“, fragen Boris Rosenkranz, Ajmone Kuqi und Frederik von Castell eine Reihe von Journalist:innen unterschiedlichster Metiers. Für Übermedien sprachen sie mit Anna Behrend (NDR), Christian Endt (ZEIT), David Biesienger (RBB), Giovanni di Lorenzo (ZEIT), Jan Fleischhauer (Focus), Korinna Hennig (NDR), Malte Kreutzfeldt (taz) sowie Peter Kloeppel (RTL). Auch die Medienprofessorin Alexandra Borchardt kommt zu Wort.

Aus den Bereichen Wissenschaftsjournalismus bis Kolumne, Podcast bis klassische Medien und Chefredaktion bis Redaktionsmitglied ist alles abgedeckt. Was im Stimmenkanon fehlt, sind unter anderem die Stimmen des Lokaljournalismus und der Freien.

Es geht im Wesentlichen um die Innenperspektive, den der etablierte Journalismus von sich selbst zeichnet. Trotz aller strukturellen Unterschiede zwischen den Redaktionen und Formaten, gibt es dabei ein paar erhellende Beobachtungen für diejenigen, die sich medienkritisch aus der Außenperspektive für Journalismus in Zeiten von Corona interessieren.

Jan Fleischhauer: „Klar, man will nicht jedem Spinner eine Bühne geben“

Dieses Zitat von Jan Fleischhauer brachte mich zum Schmunzeln. Nicht, weil ich ihn für einen Spinner halte, aber für jemanden, der anti-intellektuelle Strömungen bedient und ihnen sagt, was sie hören wollen. Fleischhauer ist die personifizierte False Balance. Der beispielhaft in einer Kolumne für den Focus im Januar 2021 Kreativität, statt Lockdown forderte und die damaligen Einschränkungen – die im übrigen mit einem echten Lockdown nicht viel zu tun hatten – als Maßnahmen aus dem Mittelalter bezeichnete. Der Lockdown im März 2020 habe nicht gewirkt, so Fleischhauer, und er verweist auf die gestiegenen Zahlen im damaligen Spätherbst. Alternativen zeigt Fleischhauer nicht auf. Braucht er auch nicht, denn das verkauft sich vermutlich schlechter.

Dass der FOCUS als privatwirtschaftliche Publikation Fleischhauer und seinen kruden Argumentationen zu Corona eine Bühne bereitet, kann man kritisieren. Wesentlich deutlicher wird das Versagen jedoch, wenn man beachtet, wie oft Fleischhauer in den öffentlichen Debatten ein Platz eingeräumt wird. Nicht nur hier bei Übermedien, sondern auch in den Öffentlich-Rechtlichen Medien. Letzteres ist wohl ein besonderer Fall von „Stockholm-Syndrom“, denn durch seine Sympathiebekundungen für den Begriff „Staatsfunk“, hat er eigentlich klargemacht, wofür er steht.

Im ARD-Presseclub ließ man ihn seine implizite Behauptung durchkommen, dass es reiche, Risikogruppen in Alten- und Pflegeheimen besser zu schützen, statt Maßnahmen zur Minimierung der Verbreitung zu ergreifen. Dass er dabei No-Covid mit Zero-Covid gleichsetzt, wird von niemandem in der Gesprächsrunde thematisiert oder eingeordnet.

Fleischhauer behauptet bei Übermedien sogar, er habe nie „Extrempositionen“ vertreten. Im Hinblick auf seine Polemik zu Coronamaßnahmen sowie seiner Unfähigkeit anzuerkennen, dass Risikogruppen unter hohen Inzidenzen nicht ausreichend geschützt werden können, kann man seine eigenen Schlüsse dazu ziehen. Die wesentliche Mehrheit der Epidemiologie ist sich sicher, dass die Verbreitung des Virus in der Gesamtbevölkerung wesentlicher Faktor für den Schutz von Alten- und Pflegeheimen ist. Die einzigen Experten, die gegenteiliges behaupten, sind nach meinem Wissen im deutschsprachigen Raum Klaus Stöhr sowie Jonas Schmidt-Chanasit. Eine wissenschaftliche Minderheitenposition. Man könnte es auch „Extremposition“ nennen.

Auch ein Beitrag in der Süddeutschen Zeitung, den Fleischhauer als „phantastisches Stück Journalismus“ bezeichnet, ist nach näherem Hinsehen nicht mehr als ein Artikel mit dem Anschein von Objektivität. Dass an diesem Beitrag der Journalist Markus Grill (NDR / WDR) beteiligt war, der sich auch an wissenschaftlichen Minderheitenmeinungen zu orientieren scheint und der ebenfalls an der genannten Runde im ARD-Presseclub beteiligt war, sei erwähnt.

Fleischhauer sagt auf Übermedien weiter: „Ich erinnere mich an eine Zeit im Journalismus, wo man durchaus interessiert an Außenseitern war, und sei es nur, weil sie Leben in die Diskussion brachten.“ Gesellschaftliche Außenseiter journalistisch zu beleuchten, ist interessant. Wissenschaftlichen Außenseiterpositionen in einer Krisensituation bevorzugt Gehör zu verschaffen, jedoch fatal, denn es geht nicht um Entertainment, sondern Krisenbewältigung.

Giovanni di Lorenzo: False Balance? „Sowas hatten wir in keiner öffentlich-rechtlichen Diskussion“

Auch wenn ich einem Chefredakteur der ZEIT ungerne widerspreche, aber: Diese Ungleichbehandlung hatten wir auch dort. Etwa im Fall des Auftritts von Johanna Börgermann bei Lanz, in der die Schülerin für ihre Positionen wenig Unterstützung fand. Aber auch in der nachweislichen medialen Bevorteilung der Initiative Familien, die mittlerweile sogar von Ulrike Guérot unterstützt wird. Die Einladung von Kristina Schröder zu Maybrit Illner, die als Lobbyistin für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft tätig ist und die Initiative Familien fördert, ist ein weiteres solches Beispiel.

Auch die Tatsache, dass Virologen wie Jonas Schmidt-Chanasit und Klaus Stöhr weiterhin ohne Einordnung oder kritische Nachfragen zu ihrer Unterstützung für die Familieninitiative eingeladen werden, ist ein Beispiel für ein massives Medienversagen. Insbesondere im Bereich der Medienkritik, aber auch der investigativen Recherche. Giovanni di Lorenzo hängt wohl weiterhin in der Debatte einem Gespräch mit Jan Böhmermann hinterher.

Di Lorenzo findet es „anmaßend, mit dem Finger auf andere zu zeigen.“ Später heißt es von ihm jedoch: „Es gab eine Zeit lang die komplette Delegitimierung jeglicher Maßnahmen, vor allem durch ein Blatt. Ich würde das nicht pauschal verantwortungslos nennen, man muss Corona-Beschlüsse unbedingt auch kritisieren können.

Ich stelle mir beim Lesen unweigerlich die Frage: Was muss man eigentlich tun, um in den Augen von di Lorenzo als verantwortungslos zu gelten? Leben wir in einem Paralleluniversum, in dem die BILD plötzlich Verantwortung übernommen hat? Die aktuelle Einladung von Querdenker Paul Brandenburg durch BILD-TV kann wohl kaum als verantwortungsvoller Journalismus bezeichnet werden.

Verantwortungsvoll ist es, eine klare Position zu beziehen, wenn man eine Verletzung der journalistischen Ethik befürchten muss. Insofern ist vielleicht ein ruhiger Finger wesentlich verantwortungsloser und trägt mehr zur gesellschaftlichen Spaltung bei, als Giovanni di Lorenzo wahrhaben will.

Unmittelbar nach seiner Relativierung der BILD-Berichterstattung zu Corona, gegen die sich übrigens auch zahlreiche Wissenschaftler:innen klar positioniert haben, heißt es: „Und es gab, in anderen Medien, Kolleginnen und Kollegen, die sehr stark in der No-Covid-Bewegung embedded zu sein schienen und für noch strengere Einschränkungen getrommelt haben.

Alexander von Schönburg in Venedig
Der BILD-Journalist Alexander von Schönburg (hier in Venedig während des ersten Lockdowns) war auch bereits Thema bei mir. Ob er ein Zitat erfunden hat, um Stimmung gegen die Maßnahmen zu machen, oder was seine Quelle ist, dazu mag er sich nicht äußern. | Foto: Sebastian Karadshow/Karadshow Media.

Die Gegenüberstellung der BILD – die Journalismus für eine ziemlich klare Zielgruppe betreibt und Wissenschaftler:innen delegitimiert – und namentlich nicht genannten Journalist:innen, die als „embedded“ bezeichnet werden, ist eine intellektuelle Kapitulation. Zunächst einmal impliziert diese Benennung, dass beides gleichermaßen zu kritisieren sei. Erinnert sich noch jemand an die No-Covid-Aktivist:innen, die Impfzentren angegriffen haben, voller kognitiver Dissonanz mit Neonazis auf die Straße gehen oder die Femizide oder Morde begangen haben? Sicherlich nicht.

Es ist auch unbegreiflich, dass di Lorenzo an dieser Stelle Worte wie „embedded“ verwendet, aber sich bei der BILD in Zurückhaltung übt. Ich werde wohl nicht allein der Auffassung sein, darin eine Anlehnung am martialischen Begriff des „embedded journalism“ zu sehen.

Das ist insofern auch ein intellektuelles Versagen, weil der ZEIT-Chefredakteur später noch sagen wird: „Da ist im aktuellen Diskurs die große Gefahr, dass wir uns durch Framing der Auseinandersetzung mit Argumenten entziehen.“ Exakt diese Gefahr, sehe ich in der Nebeneinanderstellung, die di Lorenzo hier betreibt.

Sein Wunsch für die Coronadebatte ist es: „Nicht gleich eine Klassifizierung versuchen in Links oder Rechts, Panikmacher oder Querdenker – oder sonst noch was. Es kann auch sein, dass jemand, mit dem man politisch überhaupt nicht übereinstimmt, mal ein richtiges Argument hat.“ Im Kern kann man Giovanni di Lorenzo auch zustimmen, denn Pauschalkritik ist selten hilfreich.

Doch auch hier steckt der Teufel im Detail, denn in seiner impliziten Gleichsetzung der Phänomene teilt der Chefredakteur hier anscheinend die Vorstellungen einer wissenschaftlich nicht haltbaren Extremismustheorie, insbesondere dem sogenannten „Hufeisenschema“.

Im Zusammenhang mit Dieter Janecek – Mitglied des Bundestags der Partei Bündnis90 / Die Grünen und Unterstützer der Initiative Familien – sprach auch ich bereits von einem „Pandemie-Hufeisen“. Der Vorteil an einer solchen Vorstellung ist für Medien, dass man sich in der vermeintlichen Mitte verorten kann. Genau das tut Giovanni di Lorenzo auch, wenn er zuvor auf die ZEIT bezogen schreibt: „Die Menschen haben diese Position in der Mitte honoriert.

Man könnte noch viel schreiben zur möglichen Einstellung di Lorenzos zu Emotionen und Medien, aber für jemanden der die Leitung über die „Stimme der Vernunft“ hat, offenbart er hier einen gewissen Mangel an Haltung.

Der blinde Fleck: Die Mitte sind wir, Kritik, die anderen?

Peter Kloeppel (RTL) sagt im Beitrag: „Soweit ich das beurteilen kann, haben die klassischen deutschen Medien nicht versagt, sondern gute Arbeit geleistet.“ Das kommt sehr auf die Perspektive an. Fakt ist, dass viele Journalist:innen, insbesondere aus den Wissenschaftsredaktionen, eine wertvolle und oft auch anstrengende Arbeit geleistet haben.

Gleichzeitig, zeigt sich mit Blick auf die investigativen, medienkritischen und politischen Journalismusformen, dass es einen massiven Nachholbedarf im Austausch mit den Wissenschaftsredaktionen zu geben scheint. Die herausragende Bedeutung, die Alexandra Borchardt und Anna Behrend dem Wissenschafts- und Datenjournalismus beimessen – explizit mit Bezug auf die Klimakrise – kommt nicht von ungefähr.

Die Fähigkeit zur Kontextualisierung von Informationen, aber auch die Relevanz von Hintergrundrecherchen, scheint in einigen Redaktionen nur unzureichend vorhanden zu sein. Das zeigte sich etwa im Sommer 2020, als Medien über Monaten eine Zeitungsente, die von der Initiative Familien in den Umlauf gebracht wurde, unkritisch übernommen haben. Das alles, obwohl Rechercheplattformen wie Mimikama zu diesem Zeitpunkt längst darüber aufgeklärt hatten, dass die Darstellung grob verzerrt wurde. Von der Expertise solcher Plattformen könnte der Journalismus in Deutschland profitieren, wenn er denn wollte.

Das Problem scheint mir zweierlei zu sein. Einerseits fehlt es an der notwendigen Finanzierung, andererseits mangelt es auch schlicht am Willen, den Status quo zu verändern. Never change a running system? Hier müsste es eigentlich heißen: Die Probleme haben sich in Teilen des Journalismus bereits eindeutig gezeigt. Da hilft es auch nicht, den Daten- und Wissenschaftsjournalismus allein zu stärken, wenn die Verknüpfung dieser mit den anderen Redaktionen nicht funktioniert.

Erwähnung der Elterninitiativen in deutschen Medien. Die Unterschiede sind gravierend. Eigene Recherche und Darstellung.
Erwähnung der Elterninitiativen in deutschen Medien. Die Unterschiede sind gravierend. Eigene Recherche und Darstellung.

Ein Beispiel aus meiner praktischen Arbeit: Viele journalistische Kolleg:innen und/oder Redaktionen scheinen eine Phobie gegen Recherchen von „Bloggern“ zu haben, wie es häufig geringschätzig heißt. Sehr aufwendige Recherchen zu Verbindungen zwischen Querdenken, der Initiative Familien sowie Fachverbänden und Virologen bleiben so ein blinder Fleck in der öffentlichen Wahrnehmung. Relevanz wird dem nicht beigemessen, obwohl diese Personen und Initiativen nachweislich großen Einfluss auf die Debatten haben. Auch medial.

In diesem Zusammenhang sehe ich auch ein bedeutendes Defizit in der externen, wie internen Medienkritik in Deutschland. Würde es solche Beiträge auf Übermedien nicht mehr geben, wäre ich fast dazu geneigt vom Tod der Medienkritik zu sprechen. Ich sehe gleichzeitig aber auch erste mögliche Anzeichen für etwas ganz Fatales in diesen Äußerungen. Angst, etwas Falsches zu sagen und mit Kritik anzuecken.

Herr Fleischhauer hat beinahe Narrenfreiheit, beschwert sich aber an anderer Stelle über „Cancel Culture“. Zudem sehe ich in der Runde eine übergroße Zurückhaltung. Angst vor „Labels“, Angst diese Labels falsch zu benutzen und dafür Kritik zu ernten. Das zeigt sich besonders deutlich bei Giovanni di Lorenzo. Kürzlich erzählte eine Journalistin des MDR in einem Twitter-Space davon, dass das Label „Querdenken“ schon fast „verbrannt“ sei.

Ich möchte mal klarstellen: Nicht sprachliche Werkzeuge können abstumpfen, sondern Menschen. Insofern halte ich diese sichtbare Zurückhaltung für höchst bedenklich und Ausdruck einer gewissen Resignation, die aber in Anbetracht der Hintergründe für die Demokratie – im Gegensatz zur Leerphrase „Cancel Culture“ – eine echte Bedrohung darstellt. Zur Erinnerung: Mitglieder der Bewegung von Querdenken stürmten den Reichstag. Das sollte man sich immer wieder in das Langzeitgedächtnis zurückrufen.

Diese Bewegung besteht weiter, hat zum Teil neue Namen, neue Verschwörungsnarrative und Führungspersönlichkeiten. Es zu verdrängen oder gar mit der No-Covid-Bewegung, die übrigens aus der Wissenschaft hervorging, zu vergleichen, ist ein Armutszeugnis, aber vielleicht eine Auswirkung des schnelllebigen Nachrichtenzyklus.

Wer die Mitte sucht, wird sie nicht dadurch finden, zu schweigen. Auch wenn anscheinend einige Journalist:innen diesen Eindruck nach 16 Jahren Kanzlerschaft von Angela Merkel wohl zu sehr verinnerlicht haben mögen. Diese Form von Journalismus, die ich als »Status quo«-Journalismus bezeichnen würde, hat ausgedient. Die Frage ist, ob dies mit Würde anerkennt wird und Bereitschaft zur Veränderung sichtbar wird, oder man sich weiter in Verschwörungsnarrative flüchtet, die den eigenen vermeintlichen Opferstatus zementieren.

Titelbild: Foto von Jan Fleischhauer von Raimond Spekking, lizensiert unter CC Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0). Foto von Giovanni di Lorenzo von Moritz Kosinsky, lizensiert unter Attribution-ShareAlike 3.0 Germany (CC BY-SA 3.0 DE). Hintergrundbild Pixabay. Bearbeitet von Gunnar Hamann, Ostprog.de und lizensiert unter CC BY-SA 4.0.

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1 Comment

Ein Rōnin kämpft gegen das Infektionsschutzgesetz - OSTPROG · 15. Mai 2022 at 16:51

[…] wirft er einen ignoranten Umgang mit ihrer eigenen Verantwortung in der Pandemie vor. Das Stichwort False Balance […]

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