* Titelbild: Altes Logo der Tagesschau-App via Nextpit (Rechte: ARD). Logo von ZAPP via Wikimedia Commons (Rechte: Norddeutscher Rundfunk). Logo der Initiative Familien via Homepage der Initiative (Rechte: Initiative Familien). Logo von Ostprog.de (Rechte: Gunnar Hamann). Abbildung der drei Affen via Pixabay.com. Bearbeitung / Montage: Gunnar Hamann, Ostprog.de.

Initiative Familien: Von allen guten Medien verlassen?

Die SPD in Baden-Württemberg sollte am Sonntag den Frauenpreis 2022 an ein Mitglied der Initiative Familien verleihen. Der Initiative also, die aufgrund ihrer Kontakte und offenen Interaktionen mit Querdenken seit Monaten in der Kritik steht. Kurz nach Erscheinen dieses Beitrags verkündete Saskia Esken (MdB, SPD) die Absage der Verleihung. Über ein Beinahe-Versagen der Baden-Württembergischen SPD, was eigentlich auf ein Medienversagen zurückgeht und ein fortlaufendes Problem im Umgang mit verschiedenen Lebenswirklichkeiten in der Pandemie offenbart. Ein Kommentar.

Presserat duldet Intransparenz?

Ein Beitrag in der WELT verletzte aus meiner Sicht die journalistische Sorgfaltspflicht (Ziffer 2, Pressekodex). Der Presserat befindet nun nach Prüfung: Kann man machen. Ein Kommentar dazu, wieso es sich der Presserat hier in der gelebten falschen Ausgewogenheit zu bequem macht und weshalb das eine Gefahr für die Aufklärungsfunktion von Journalismus bedeutet.

Debattenkultur in der Alternativlosgkeit

Debattenkultur in der Alternativlosigkeit

Dass wir in polarisierten Zeiten leben, sollte mittlerweile jedem bewusst sein. Entsprechend haben sich auch die gesellschaftlichen Debatten extremisiert. Zwischen Nazi und Gutmensch scheint es (Betonung auf „scheint“) keine Grautöne mehr zu geben. Umso wichtiger wird auch ein kritisch reflektierender Journalismus ohne Scheuklappen, der die Dissonanz zwischen diesen Extremen aushält.

Presserat Fake News

Rügenpresse? Ein Rat an den Presserat

Der Presserat versteht sich als freiwillige Selbstkontrolle der deutschen Printmedien. Die nicht-Linearität des Internets sollte eigentlich Ansporn für den Presserat sein, die Schwachstellen journalistischer Berichterstattung zu berücksichtigen. Doch da besteht Nachholbedarf, denn die Möglichkeiten zur Täuschung und die Verbreitung von Fake News werden noch nicht ausreichend berücksichtigt.