Titelbild mit Graphiken sowie weitere Abbildungen im Beitrag von Pixabay.org. Jeweils bearbeitet von Gunnar Hamann, Ostprog.de.

Ein Rōnin kämpft gegen das Infektionsschutzgesetz

Anon Rōnin, so lautet das Pseudonym eines Vaters, der für eine nachhaltige Anpassung des umstrittenen Infektionsschutzgesetzes kämpft. Er organisiert eine Verfassungsbeschwerde und deren Finanzierung. Die Kampagne, die er dafür ins Leben gerufen hat, konnte bisher schon über 11.000€ an Spenden generieren. Ein Gespräch mit dem Beschwerdeführer über das Überwinden von Ohnmacht durch praktisches philosophisches Handeln, seine persönliche Biographie der Widerstandskultur sowie über Identität und die Demaskierung der Unmaskierten.

Zwei Studierende der Universität Kassel im Gespräch über die städteplanerische Klimazukunft der Stadt Halle (Saale). (Foto/Bearbeitung: Gunnar Hamann, Ostprog.de | Hintergrundbild: Pixabay.com)

Klimatopia Halle: Neue Impulse für die Entwicklung der Händelstadt

„Wie geht eine Stadt mit dem Klimawandel um, der längst Realität ist?“ Mit dieser Frage beschäftigen sich Studierende der Universität Kassel, gemeinsam mit Beteiligten der Universidad Central de Las Villas aus Kuba. Dafür kamen sie unter Leitung von Harald Kegler (Institut für urbane Entwicklungen der Universität Kassel) in die Saalestadt, um gemeinsam mit Bevölkerung, Verwaltung und Zivilgesellschaft sowie ihrer eigenen Expertise, einen Plan zu entwickeln.

Bilder: Pixabay.org / Bearbeitet von Gunnar Hamann, Ostrpog.de.

Das pädiatrische Toleranz-Paradoxon

Falsche Toleranz? Meine Netzwerk-/Interaktionsanalyse zeigt: Pädiatrische Fachverbände und -gesellschaften sowie einige hochrangige Mitglieder dieser, tolerieren auf Twitter weiterhin Accounts aus dem Umfeld von Querdenken. Zum Teil interagiert man mit diesen auch offen. Hinweise dazu werden von den Betreffenden leider zumeist ignoriert oder abgetan. In der Vergangenheit blieben etwaige Presseanfragen mit Hinweisen – etwa zur Unterstützung der Initiative Familien und deren Hintergründe – größtenteils unbeantwortet, mit Ausnahme der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendärzte.
Ein Einblick in den fragwürdigen Umgang von Verbänden mit Accounts aus dem Umfeld von Querdenken und Kindertruppe sowie ein Kommentar über meine Vermutung, wie die Verbände aus dieser Misere herausfinden könnten, wenn ihnen etwas an der eigenen Reputation liegt.

Foto von Ulrike Guérot via Wikimedia Commons / Európa Pont / Lizensiert unter CC BY 2.0, https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/. Hintergrund via Pixabay.com. Bearbeitet von Gunnar Hamann, Ostprog.de.

»Achtung! Wegschauen!« – Verschwörungsnarratologie für die „Mitte“ der Gesellschaft

Derzeit wird viel über Verdrängung geschrieben. Etwa in Bezug auf Teile der SPD und deren Umgang mit dem Krieg in der Ukraine. Gleichzeitig, so macht es den Anschein, freut sich die Landschaft der Medienkritik über die willkommene Ablenkung von Corona. Würde der ehrliche Umgang mit letzterem doch einen blinden Fleck enthüllen, der dort im Lauf der Pandemie immer größer gewachsen ist. Dass im deutschen TV mittlerweile eine waschechte Verschwörungsnarratologin auftreten darf, medienkritische Formate wie ZAPP oder Übermedien dazu aber weitgehend schweigen, ist ein Skandal und letztlich: Arbeitsverweigerung. Ein Kommentar.

* Titelbild: Foto von Martin H. von der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag via Wikipedia. Lizensiert unter CC BY-SA 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0. Maske via Pixabay. Bearbeitet von Gunnar Hamann, Ostprog.de

Interview: „Wir Politiker werden verarscht, von denen da oben!“

Im Deutschen Bundestag herrscht weiter Maskenpflicht. Und auch im Bayerischen Landtag sieht es leider nicht anders aus. Trotz „Freedom Day“ (FDP) und der „Entlarvung der Pandemie-Lüge“ (sinngemäß: Querdenken). Initiativen wie Politiker in der Krise versuchen daran etwas zu ändern, werden aber anscheinend kaum gehört. Sind das Bundesparlament und Landtage die heimlichen Hotspots der Republik? Ich sprach mit Martin H., der bereit ist das offen auszusprechen, was viele Parlamentarier sonst nur hinter hervorgehaltener Maske zu sagen bereit sind. „Wir Politiker werden verarscht von denen da oben!“ Eine Satire.

Titelbild: Foto von Franziska Müller-Rech via Wikipedia-Nutzerin Fmr1607. Lizensiert unter CC BY-SA 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/. Fotomontage von Gunnar Hamann, Ostprog.de. Bild der Polizistin mit Smartphone, via Pixabay. Logo der FDP via FDP.de. Foto von Sava Stomporowski (privat).

Politische Tonpolizei NRW

Die Beisitzerin eines Landeselternverbands in Nordrhein-Westfalen wird im Januar dieses Jahres ausgeschlossen. Vorangegangen war politischer Gegenwind, für private Äußerungen, die sie auf Twitter getätigt hatte. Was hat die bildungspolitischen Sprecherinnen von CDU und FDP dazu veranlasst, den Verband unter Druck zu setzen? Welche Rolle hatte dabei der Vorsitz des Vereins, der – so macht es derzeit den Anschein – persönliche Kontakte zu einer der Politikerinnen hatte? Und: Wieso sprechen Politikerinnen der genannten politischen Parteien eigentlich mit Unterstützerinnen radikaler Querdenkengruppierungen, sanktionieren aber in diesem Fall die freie Meinungsäußerung? Ein Beitrag mit abschließendem Kommentar zu einer demokratisch fragwürdigen Grenzverschiebung der politischen Kultur.